Anruf! Skype!

Ungarisch Verdolmetschung

Unsere Dolmetscher sind universitär gebildete Linguisten mit Dolmetscherausweis und jahrzehntelanger - teilweise im Ausland gesammelte - Erfahrung. Im Fall einer speziellen Fachsprache bereiten sie sich aus dem verfügbaren Material vor.

Preise

Grundpreis (Dolmetschen vor Ort, am Telefon oder per Skype) 35 € / Stunde1
Verdolmetschung am Tag der Beauftragung 45 € / Stunde1
Aufpreis Fachsprache (Recht, Medizin, Technik, etc.) 10-50% d. Grundpreises
Fahrtkosten ausserhalb von Budapest 0,5 €/km
Dolmetschanlage (Tour Guide) 40 € / Einsatz

1Dauer der Verdolmetschung: i.d. Regel vom Ankunft bis zum Abgang des Dolmetschers. Bei Teilstunden erfolgt die Berechnung der Gebühr auf Viertelstunden-Basis. Pro Auftrag wird mindestens ein Stundensatz berechnet. Bei mehrtägigen Aufträgen kümmert sich der Auftraggeber um Verpflegung und Unterkunft des Dolmetschers. Wir verrechnen keine Mwst. Die oben genannten Preise sind die zu entrichtende (brutto) Preise. Bezahlung gegen Rechnung in Bar vor Ort oder nach vorangehender Absprache per Banküberweisung.

Anfrage

Beschreibung der Aufgabe
Termin(e) und Ort(e)
Außerhalb von Budapest: Können Sie den Transfer des Dolmetschers übernehmen?
Fachgebiet
Name*
E-Mail*
Telefon*

Hier können Sie Materialien für die Vorbereitung übermitteln. Mehrfachauswahl: CTRL-Klick. Größe max. je 10 MByte.

Ihre Angaben werden nicht an Dritte ausgeliefert. Wir führen keine Newsletter.

Datenschutz in neuem Tab öffnen

Ablauf von Aufträgen

Tips an Auftraggeber

Ohne Kenntnis der äußeren Umstände (Dauer, Fachbereiche, Anzahl und Nationalität der Vortragenden und der Zuhörerschaft) bereitet ein fachgerechtes Übersetzungsbüro nicht einmal ein Angebot. Im Fall von seriöseren Veranstaltungen müssen wir noch mehr wissen. Für eine qualitative Sprachübertragung sind Sprachkenntnis und schnelles Mundwerk nicht genug; der Dolmetscher sollte auch verstehen, wer was meint. Deswegen sollte er im Vorfeld wissen, worum es geht. Der Schlüssel zum erfolgreichen Verdolmetschung liegt in der Vorbereitung, deswegen bitten wir unsere Auftraggeber, alle verfügbaren Informationen zu Verfügung zu stellen (geschriebene Reden, Glossar von Abkürzungen etc).

Bei vertraulichen Geschäfts- oder Gerichtsverhandlungen treffen wir manchmal auf die äußerst kontraproduktive Ansicht, dass man den Dolmetscher im Voraus gar nicht einweihen muss, da er ja „nur übersetzen soll“. Aber natürlich. Das würde nur funktionieren, wenn jede Sprache völlig gleich aufgebaut wäre, jede Redewendung ein Pendant mit den gleichen Wörtern hätte, d.h. wenn weltweit alles gleich ausgedrückt sei. Dann reichte wirklich, die lexikalen Tausche zu verrichten und das war’s dann.

Wer schon mal mit einem Übersetzungsprogram gearbeitet hat, oder auch nur eine einzige Sprachstunde in seinem Leben beigewohnt hat, weiß, dass das aber nicht der Fall ist. Wer nicht, den müssen wir in solchen Fällen überzeugen, dass der Dolmetscher spätestens an der Verhandlung die gehütete Informationen erfährt. Man kann nicht immer erwarten, dass man einem Unbekannten blind vertraut, aber man kann z.B. ein Dokument auch nach Schattierung der sensiblen Daten übermitteln. Die Schweigepflicht des Dolmetschers wird im 3. Absatz unserer Datenschutzerklärung festgelegt.

Trotz Kundenvorstellungen muss sich ein gewissenhafte Dolmetscher nicht nur über die Übersetzung an sich Gedanken machen. An Geschäftsverhandlungen, wenn doch so viel an der richtigen Verhandlungstechnik liegt, ist es ausgesprochen vorteilhaft, wenn auch der Dolmetscher darüber im Klaren ist, was an der einen oder anderen Seite als viel oder als wenig gilt, was in Petto ist, welche die Mindestziele sind. Differenzierte Redewendungen können je nach Sprache abweichen, spiegelübersetzt funktionieren sie meistens nicht, deswegen ist es auch hier nicht sinnvoll, den Einbezug des Sprachdienstleisters damit abzuhaken, er solle „einfach genau das übersetzen, was ich sage“.

Die Rollen sollten im Vorfeld klar definiert und getrennt werden. Zum Beispiel ist mit Präsentationsaufgaben, die als Dolmetscheraufgaben 'getarnt' werden das Problem, dass der Dolmetscher die Inhalte zwar einstudieren, auf die Fragen der Zuhörer aber nicht gefasst sein kann. Man sollte nicht nur mit dem Auftraggeber, sondern zu Beginn der Präsentation auch der Zuhörerschaft klären, wer ihre Fragen beantworten wird. Für eine plastische Vorstellung der

Veranstaltung, fürs Planen der Situation kann eine telefonische Abstimmung sehr nützlich sein.

Ersparen wir also nicht die Absprache mit dem Dolmetscher, erzählen wir ihm über die Situation, beziehen wir ihn mit ein, decken wir auf, was er als Externist nicht wissen kann. Helfen wir ihm, uns zu helfen.

Typisiereung von Dolmetscharten

Kontaktaufnahme